Der Gold Palast

Zauberei oder bloß Hokuspokus?

Bei einem Vogelkäfig welcher auf einer Handfläche stehen kann und bloß eine Höhe von 10cm misst, kann pauschal schon etwas nicht stimmen! Also normal ist der auf keinen Fall und gibt es denn überhaupt so kleine Vögel? Ist es also überhaupt ein Vogelkäfig, oder ist es viel mehr ein Miniaturpalast für ganz andere Geister?

Wer so zu denken beginnt den verwundert es dann auch nicht mehr so sehr, wenn sich eben dieser Käfig- Gold- Palast sonderbar verhält, da sich dessen Türchen wie durch Zauberei von selbst öffnet und schließt und man nichts und niemanden ausmachen kann der für dieses Geschehen verantwortlich zu sein scheint.

Das kann doch gar nicht sein, hier muss es einen hohlen Zauber geben! Oder birgt der kleine Palast aus goldenen Säulen auf schwarzem Grund eventuell doch echte Magie?

Mit viel Zeit, Hingabe, Liebe zum Detail und Freude an den schönen Dingen ist das Kleinod aus 60 einzelnen, 0,7mm bis 1,3mm dünnen, kunstvoll gebogenen und vergoldeten Messingstäben, welche in einem 7mm dünnen Boden aus Ebenholz verankert sind und von drei umspannenden Reifen gehalten werden, gefertigt. Sein kleines Türchen unterscheidet sich kaum von den anderen Stäben, da das feine Muster aus runden und ovalen Elementen auf jedem zweiten Stab überall identisch ist und sich alle Stäbe in Dicke und Farbe gleichen.

Nichts dreht sich, summt, knackt oder quietscht verdächtig, wenn es geschieht. Das Türchen schlägt, wie von Geisterhand, nur einfach auf und irgendwann wieder zu.

Von Neugierde getrieben, vorsichtig in der Hand gewendet und auf die Unterseite geschaut, kann man bloß den Kreis der 60 feinen Stäbe erkennen, welche wie Säulen in einem Fundament bis ganz nach unten reichen und einen feinen Rand auf welchem der kleine Palast sicher stehen kann.

Es bleibt also ein Geheimnis wer, wann, wie und warum jemand diesen kleinen Palast öffnet und wieder verschließt.

 

Stephan Weiß
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